"2012- Jahr der Energie"
Mittwoch, 18. Januar 2012

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SPD- Fraktionschef Ralf Holzschuher zieht Bilanz und schaut voraus auf das Jahr 2012.
„2011 war das Jahr der erfüllten Wahlversprechen“, schrieb Holzschuher. Das Schüler-Bafög sei ein Erfolgsschlager, öffentliche Vergaben würden nur noch vergeben, wenn wenigstens der Mindestlohn gezahlt würde, ein Maßnahmenpaket für eine „Schule für alle“ auf den Weg gebracht. „Am Ende wählen die Leute nicht wegen der Vergangenheit, sondern weil sie Vertrauen haben, dass die SPD das Land auch in die Zukunft führen könne. Deshalb werden wir uns 2012 intensiv mit drei strategisch wichtigen Fragen beschäftigen. Dazu gehören die Zukunft der Kommunen und der Hochschulen“, sagte Holzschuher. „Vor allem aber wird 2012 das ‚Jahr der Energie‘.“ Noch im Januar wird die SPD-Fraktion ein Strategiepapier zur Energiepolitik verab-schieden, danach wird die Landesregierung ihre Energiestrategie vorlegen. „Doch damit wird die Arbeit erst anfangen. Denn wie wir es auch wenden: Energie ist eine der großen strategischen, aber eben auch eine der großen kommunikativen Herausforderungen. Energie wird in Zukunft nicht mehr nur in einer Handvoll großer Kraftwerke produziert, sondern in jeder Ecke unseres Landes. Und dort muss Energie entweder gespeichert oder in andere Teile Deutschlands transportiert werden. Dazu brauchen wir das Verständnis und die Zustimmung der Men-schen vor Ort. Deshalb werden wir als Fraktion viel Energie aufwenden müssen, unsere Strategie zu erklären und ‚unter die Leute‘ zu bringen“, heißt es in dem Neujahrsbrief des Fraktions-chefs.

Hier finden Sie den genauen Wortlaut.

 
Veranstaltungstipps der Brikettfabrik Louise
Mittwoch, 18. Januar 2012
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Auch in diesem Jahr finden wieder zahlreiche, interessante Veranstaltungen in der Brikettfabrik Louise in Dohmsdorf. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall!
Hier finden Sie den Veranstaltungskalender
und Informationen zu den Öffnungszeiten und Eintrittspreisen.
 
Neuer EU-Parlamentspräsident
Mittwoch, 18. Januar 2012
martin_schulz.jpgMartin Schulz (SPD) wurde am Dienstag, den 17.01.2012 zum neuen EU-Parlamentspräsidenten gewählt.
Herzlichen Glückwunsch!
Martin Schulz wird dieses Amt bis zur Europawahl 2014 innehaben.
Sein Ziel ist es, dem Europaparlament mehr Geltung zu verschaffen.
 
Gesetzliche Änderungen im Jahr 2012
Freitag, 13. Januar 2012
Im Jahr 2012 kommen viele gesetzliche Neuerungen und Änderungen auf die Bürgerinnen und Bürger zu. Im Steuerrecht, der Rente ab 67, dem Pfändungsrecht und vieles mehr.
Lesen Sie hier ausführlich, was das neue Jahr für Sie für Änderungen bringt.
 
Gute Nachricht für Leiharbeiter!
Freitag, 13. Januar 2012
Detlef Baer zum Urteil des Landesarbeitsgerichtes vom 11.01.2012
Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat bestätigt, dass die Christlichen Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personaldienstleistungen (CGZP) in den Jahren 2004, 2006 und 2008 beim jeweiligen Abschluss des Tarifvertrages nicht tariffähig waren. Ein früheres Urteil des Bundesarbeitsgerichts hatte bereits den für 2009 abgeschlossen Vertrag für ungültig erklärt. Detlef Baer, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Gewerkschafter, begrüßt das Urteil: „Das Gerichtsurteil ist eine gute Nachricht für alle Leiharbeiter. Ein Zusammenspiel der Arbeitgeber mit den christlichen Gewerkschaften zu Ungunsten der Arbeitnehmer ist damit unzulässig. Die sittenwidrigen Gefälligkeitstarifverträge von damals sind nichtig.“

 Das Gericht bestätigte damit den Anspruch der damaligen Leiharbeiter, mit vergleichbaren Stammbeschäftigten gleich behandelt zu werden. Detlef Baer rät den Betroffenen ihre Ansprüche umgehend geltend zu machen. Der SPD-Arbeitsmarktexperte sagt: „Durch die Entscheidung des Gerichtes haben sich die Chancen für erfolgreiche Klagen erhöht.“
Zugleich fordert Detlef Baer die Bundesregierung erneut auf, das Prinzip „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ im Bereich der Leiharbeit durchzusetzen. „Wer die gleiche Arbeit verrichtet wie festangestellte Arbeitnehmer, muss auch dasselbe Gehalt bekommen. Von Leiharbeitern wird ohnehin schon deutlich mehr Flexibilität und Engagement gefordert. Sie dafür auch noch schlechter zu bezahlen, ist in hohem Maße unsozial und ungerecht“, so Detlef Baer abschließend.

 
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